Eine Frühlingsbrille.

Mögen die Allergiker unter euch mir verzeihen, aber ich liebe den Frühling. Lavendel, rosa Knospen, Erdbeerduft, Ranunkeln – ja, im printemps fließt ein sonniges Grün durch meine Venen und die Füße tänzeln durch die Gegend. Es ist herrlich!

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Trotz des beruflichen Tamtams im April, konnten der Fotoapparat und ich ein wenig Zeit miteinander verbringen und durch die rues stromern oder mal eine Brise aufschnappen. Denn dazu sind sie da, die warmen Stunden, gefüllt mit Begeisterung und Plapperei. (Gestern, als ich diese Zeilen schrieb, bekam ich so Große Lust herauszugehen, das der Computer gleich wieder ausgemacht wurde.)

salut

Nun. Es ist wunderbar, die Wochenenden im Jardin zu verbringen, sei es nun Jardin de Luxembourg oder Jardin des Tuileries oder der Buttes Chaumont. Man sitzt im Gras oder auf einem grünen Stuhl, blättert durch Hochglanzbilder oder verdrehte Satzkonstruktionen, beobachtet die Umherflanierenden und fühlt sich wohl. Irgendwo riecht es nach Baguette, Cidre und Monoprix-Taboulet.

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Der letzte Monat brachte auch das Erkunden und Probieren diverser Adressen mit sich, so zum Beispiel « Wild & the moon » (Restaurant in der 55, rue Charlot, 3ème arrondissement; Saftbar in der 25, rue des Gravilliers, 3ème arrondissement). Wenn ihr mal auf der Suche nach einem zenleckerem Frühstück, Chai Latte oder Smoothie seid, dann kann ich euch Wild & the moon nur ans Herz legen. Frisch, saftig, ein bepflanztes Ambiente, entspannend. Alles wird direkt vor euren Augen zubereitet, die Körbe sind reichlich mit Obst gefüllt; Granola und Säfte sind auch zum Mitnehmen. Ein perfekter Ort zum Schnattern oder am Fenster sitzend, sich einem Buch zu widmen. Mit erfreutem Geist lässt es sich dann durch das Quartier schlendern und zum Beispiel dem Marché des Enfants rouges einen Besuch abzustatten (37, rue Charlot, 3ème arrondissement).

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Eine andere Adresse ist das « Fondation Café » in der 16, rue Dupetit-Thouars, 3ème arrondissement. Da ich aus beruflichen Gründen oft dort bin, konnte ich gar nicht anders als dort einmal den Café zu probieren. Einfach gestrickt, kaum dekoriert, aber mit einem nicht penetrantem Lächeln im Gesicht, wird dort jeder Gast empfangen. Schon nach dem ersten Schluck vergisst man den Ärger über eine unpünktliche Person und lässt sich vom Kaffeebohnengeschmack einnehmen.

So ging der April vorbei und der fünfte Mai hatte nun endlich die Kraft, die Regenwolken beiseite zu bewegen. Habe ich es schon gesagt? Ich finde das herrlich!

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Ja, ihr habt es bermerkt: Dieser Artikel haust schon seit Wochen im Korb und fragt sich, wann er nun endlich mal heraus, in die Welt, darf. Regen, noch mehr Regen und Trubel haben die Tage extrem angezogen, also bin ich dabei aufzuholen. Verzeiht mir.

Hier noch ein paar Impressionen:

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