Schnabulieren. Was für ein ulkiges Wort.

Bonjour à toutes et à tous !

Die Johannisbeeren haben den Smoothie in ein wunderhübsches Lila gefärbt und geben dem Körper nun ein paar Kicks, nachdem die Wirkung des 8 Uhr – Tees nachgelassen hat und die Finger schon einen Wiener Walzer auf der Tastatur hingelegt haben. Regina Spektor singt über komplizierte Damen und Bauarbeiter huschen durch den Innenhof. (Das wollte ich alles gar nicht erzählen…)

Die Ferien sind nun offiziell und endgültig beendet, im Schrank verstaut und gewaschen. Hunderte Fotos wollen noch geordnet werden. Es war eine fantastische Reise. Drei Wochen durch die USA – was für ein endlos scheinendes Land. So viele Eindrücke sind immer noch nicht in allen Synapsen angekommen und, wenn ich davon berichte, schüttele ich den Kopf und sage mir : « Ja, diese Reise ist wirklich passiert! ». Grand Canyon, San Francisco (dort habe ich ein Stück meines Herzens gelassen; was für eine charmante, bunte Stadt), Lake Powell, Brice Canyon, Los Angeles, Monument Valley, New York. Wir haben Meister-und Wunderwerke der Natur und des Menschen gesehen, sind jeden Tag kilometerweit gelaufen, haben gestaunt, gelacht. Was für eine Ernüchterung war es als wir wieder in Paris ankamen…

Und nun sind wir wieder hier. Arbeiten, haben den Kühlschrank gefüllt, Theater, Freunde, Wein, Spaziergänge. Der Herbst hat an die Fenster geklopft und schwirrt mit frischen Klängen jeden Morgen durch die Wohnung. Wie angenehm ist es dann eine Tasse Tee zu trinken und das herbstliche Kitzeln zu spüren.

Vor zwei Wochen liess sich die Herbstsonne zum ersten Mal blicken. In Paris war an dem Wochenende an jeder Ecke etwas los. Also zogen wir uns bunte Hosen an und gingen den Jahreszeitenwechsel begrüssen. An der Seine entlang bis zum Eifelturm. Vorbei an der Technoparade vor dem Louvre, am Rosa Bonheur, welches von brunchenden Parisern in Beschlag genommen wurde. Ein paar Kilometer weiter zogen fremde Gerüche auf. Ein Markt der kulinarischen Weltlichkeiten (oder anders herum?). Wir probierten, nein, schnabulierten (hihi) hier und da. Eine grosse Anzahl an Ständen, die Gerichte und Land vorstellten : Ecuador, Indonesien, Thailand, Deutschland usw. Ich genoss eine Zitronen-Minze-Limonade am israelischen Stand und kaufte Manner Waffeln (ja, es braucht nicht viel um glücklich zu sein. Bei mir reichen Limonade und Waffeln.)

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Nach diesen Köstlichkeiten ging es zum Grand Palais, indem wir die leere Halle betraten, die gerade für die Fiac (Foire internationale de l’art contemporain – internationale Messe der zeitgenössischen Kunst) vorbereitet wird. Es ist einer meiner Lieblingorte in der Stadt. Die Halle erinnert an einen Bahnhof und ist durch ihre riesige Glaskuppel einfach nur beeindruckend. Man hat nur selten die Gelegenheit sie leer stehend zu sehen, da normalerweise Ausstellungen innen stattfinden.

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Durch den Jardin de Tuileries ging es nach Hause, vorbei an Blumenläden…

… Am nächsten Tag regnete es in Strömen und die Füsse machten es sich unter der Decke mit einem Kakao gemütlich.

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A bientôt les ami(e)s.

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